Empfang im Rathaus

Ensdorfer Feuerwehr-Jugend "ist einsame Spitze"

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Ins Goldene Buch der Gemeinde Ensdorf trugen sich die Jungfeuerwehrler ein. Als Erster verewigte sich Ausbilder Wolfgang Reiser (vorne, Dritter von links) im Beisein von Vorsitzendem Richard Reiser, 2. Bürgermeister Karl Roppert, Bürgermeister Markus Dollacker (stehend, von rechts), Betreuerin Martha Wein (stehend links), Ausbilder Thilo von Hanstein und Kommandant Kreisbrandmeister Hubert Haller (hinten, von links). Bild: Hubert Söllner - Amberger Zeitung

Es war schon aufregend für die Ensdorfer Jungfeuerwehr, als sie mit ihrer Fahne in den Sitzungssaal des Rathauses einzog. Mit einem Empfang würdigte Bürgermeister Markus Dollacker im Namen der Gemeinde die Leistungen des Nachwuchses.

"Wirklich einsame Spitze" sind für Richard Reiser, den Vorsitzenden der Wehr, die Leistungen seiner jungen Kräfte. Nach 31 Jahren waren sie die erste Jugendfeuerwehr aus dem Landkreis Amberg-Sulzbach beim Landesentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr. Die Ensdorfer hatten beim Landkreisentscheid den 1. Platz erobert und beim Bezirksentscheid in Floß wurde ihr Traum Wirklichkeit. Sie erreichten den 8. Platz in der Oberpfalz und nahmen am Landesentscheid Bayern in Weiden teil, wo sie im Wettstreit mit den besten Jugendfeuerwehren Bayerns Platz 14 erreichten. Beim 42. Landesfeuerwehr-Jugendleistungsbewerb in Stegersbach im österreichischen Burgenland erhielten sie Abzeichen in Bronze und Silber, kamen so auf den zweiten Platz bei den Gastmannschaften.

Wenn sich Jugendliche in der Feuerwehr engagierten, sich dem Wettkampf mit anderen stellten, verdiene das Anerkennung, betonte Bürgermeister Dollacker. Viel Zeit und Idealismus hätten die Jugendlichen und ihre Ausbilder Wolfgang Reiser und Thilo von Hanstein investiert - und damit auch Fähigkeiten erlernt, die im Ernstfall anderen helfen könnten.

Bevor sich alle ins Goldene Buch der Gemeinde eintrugen, übergaben Dollacker und 2. Bürgermeister Karl Roppert jedem eine Gemeindenadel und einen Gutschein. Richard Reiser lud danach zum Umtrunk ein.

Bericht Amberger Zeitung vom 14.09.2017