Feuerwehr rückt in der Mittelschule an

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„Zwar brennt es nicht bei uns in der Schule. Ich freue mich aber, dass die Feuerwehr heute bei uns stark vertreten ist,“ betonte am Mittwochmorgen Rektorin Helga Gradl. Jugendwarte der Wehren Schmidmühlen, Vilshofen, Rieden und Ensdorf seien in die Mittelschule gekommen, so Katharina Müller von der Schmidmühlener Wehr, „um ihre Aufgaben vorzustellen und um Nachwuchs zu werben“.

Dann aber ging es für die Kinder der verschiedenen Klassenstufen an vier Stationen in die Vollen. „Was tun, wenn’s brennt?“ hieß es bei Katharina Müller, Jugendwart der Schmidmühlener Wehr. Wie entsteht ein Brand und auch das Verhalten im Brandfall waren hier die Themen. Tiefer in die Praxis stiegen die Kids beim Absetzen eines Notrufs ein, zeigten sich bei den fünf W-Fragen schon gut informiert.

Mit ihrem Mehrzweckfahrzeug hatten sich Elena Hecht, Andreas Preischl, Philipp Geymeier und Ronald Weiß von der Vilshofener Wehr im Pausenhof positioniert. Sie stellten ihr Equipment für Technische Hilfeleistung wie Spreizer, Schere und vieles mehr vor, führten auch in die Arbeit mit den Geräten in der Praxis ein.

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Mit ihrem LF20 – „des is aber a Riesending“ staunte ein Fünftklässler – waren gar Johannes Haas, Daniel Kölbl und Marcel Malotta von der Riedener Wehr angerückt.
Jugendwart Johannes Haas von der Riedener Wehr stellte deren LF20 mit Geräten und Armaturen im Pausenhof vor.

Ein Fahrzeug das im Wassertank 2400 Liter Löschwasser – „das sind elf volle Badewannen“ – mitführt. Die vier Riedener erläuterten mitgeführte Geräte und Armaturen, Schläuche, Strahlrohre und auch Digitalfunk. Da sah man dann schon Schüler als angehende Jungfeuerwehrler mit dem Schnellangriffsschlauch, andere waren unkenntlich unter dem Hitzeschutzanzug. Bürgermeister Geitner flogen vor dem Überdruckbelüftungsgerät fast die Haare vom Kopf.

„Wir wollen euch zeigen, was in der feuerwehrtechnischen Ausbildung bei der Jugendfeuerwehr passiert“, versprachen Thilo von Hanstein und Wolfgang Reiser von der Ensdorfer Wehr in der vierten Station. Teilnahme an Wettbewerben, Leistungsprüfungen, Gerätekunde, Fahrzeugkunde, aber auch Freizeitaktivitäten – „vieles, was euch Spaß machen wird“ – versprachen die beiden und beschrieben, was Feuerwehrlern in der Ausbildung so alles passieren könne.