Bei 24h-Übung Teamgeist gezeigt

24h Lintach 2016

Ein 24 Stundenübung dient dazu, die unterschiedlichen Einsatzszenarien der Feuerwehr darzustellen und diese Situationen zu üben. Das Spektrum im Feuerwehrwesen ist dabei ganz unterschiedlich. Es umfasste u. a. den THL-Bereich wie einen Autounfall oder die Beseitigung einer Ölspur, aber auch das Suchen von vermissten Personen in einem Waldstück. Es wurde ebenso die Rettung eines Haustieres von einem Baum dargestellt. Dabei mussten die Jugendlichen immer wieder, das bisher von ihnen erlernte praktisch anwenden. Die Aufgabe der Floriansjünger bestand darin, die Situation zu erkennen und dementsprechend zu handeln.

Die zu erledigenden Einsatzsituationen hatten sich die beiden Kommandanten Benjamin Weiß und Dennis Schubert vorher ausgedacht. Nach jedem Einsatz musste die Einsatzbereitschaft wiederhergestellt werden, d. h. die Ausrüstung und Verbrauchsmaterialien wurden wieder erneuert.

Zwischen den einzelnen Einsätzen gab es immer mal wieder kurze theoretische Unterrichte, z. B. über den bevorstehenden Wissenstest. Ebenso übten die Teilnehmer dabei, den Funkverkehr. Beim Ausleuchten eines möglichen Landeplatzes für einen Rettungshubschrauber, mussten die Jugendlichen in der Dunkelheit einen geeigneten Platz finden und mit den vorhandenen Strahlern richtig.

Das nächste Übungsszenario war die Einsatzmeldung Hochwasser in der Nacht. Die Jugendlichen mussten nun, um die Gefahr von Hochwasser zu bannen, Sandsäcke selbstständig befüllen und beladen. Später konnten bei der Rettung einer verunfallten Person aus einem Schacht viele Feuerwehrknöten angewandt werden. Alle Geräte wurden durch die Jugendfeuerwehrkameradinnen und -kameraden immer wieder selbst in Einsatz gebracht.

Nach dem Mittagsmahl, stand das Säubern des Gerätehauses auf dem Programm. Am frühen Nachmittag ging die 24 Stundenübung zu Ende und der Teamgeist wurde wieder einmal gestärkt. Die Jugendwarte Philipp Haindl und Philipp Meier und die beiden Kommandanten zeigten sich erfreut von den guten Leistungen und appellierten an die Jugendlichen nicht nachzulassen mit Ihrem Übungseifer.

Zum Bild, vierter von rechts 2. Jugendwart Philipp Meier und ganz rechts 1. Jugendwart Philipp Haindl und die Lintacher Jugendfeuerwehrmitglieder bei der Bergung der beiden vermissten Personen im Vordergrund.