Bürgermeister: "Ihr seid geil"

Pokale 2

Vor zwei Jahrzehnten wurde die Jugendfeuerwehr Steiningloh-Urspring gegründet. Als Geburtstagsparty gestaltete der Feuerwehrverein einen besonderen Tag für die Jugendfeuerwehrler.

Teilnehmer

Der Nachmittag stand unter dem Motto "Spiele ohne Grenzen". Sieben Jugendfeuerwehren aus dem Umkreis beteiligten sich daran. Strohballen-Rollen, Eierlauf, C-Schlauch-Kegeln, Apfelfischen und Maßkrugstemmen waren nur einige Spiele des gut organisierten Wettbewerbs.

Apfelfischen  Bierkisten

Masskrug  Sackhuepfen

Schlauchrollen  Strohballen

Die Gastgeber durften sich über den Siegerpokal freuen. Am Abend hieß die Feuerwehr alle damaligen und jetzigen Jugendfeuerwehrler willkommen. Ludwig Fischer, der die Jugendgruppe vor 20 Jahren gegründet hatte, blickte auf die Geschichte zurück. Er erläutere, wie es begonnen hatte und was daraus geworden ist.

Im März 1995 hatten sich sechs Jungen und drei Mädchen bereiterklärt, die Jugendgruppe aus der Taufe zu heben. Im gleichen Jahr nahmen sie am Bundeswettkampf in Sulzbach teil und errangen auf Anhieb den fünften Platz. Dadurch qualifizierten sie sich für den Bezirksentscheid in Roding.

Unter schwierigen Bedingungen wurden von 1995 bis Mai 2014 Übungen und Weiterbildungen abgehalten. "Im Winter war es saukalt und feucht", erinnerte sich Fischer. Deshalb wich man entweder ins Gasthaus Zangl oder in die Privaträume der Jugendwarte Fischer und Kummer aus. Fischer führte weiter aus, dass sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten eine Freundschaft zwischen den Jugendfeuerwehren Steiningloh-Urspring und Schnaittenbach entwickelt habe. Bei Wettkämpfen war man Konkurrenz, danach feierte und übte man zusammen. Fischer ehrte die damalige Gründungsgruppe und bedankte sich bei allen, die Besonderes für die Jugendgruppe geleistet haben.

Bürgermeister Hermann Falk würdigte ebenfalls alle, die damals dazu beigetragen haben, dass die Gruppe gegründet werden konnte. Denn die Stadt brauche die Jugendfeuerwehr, um anschließend den aktiven Dienst damit zu „füttern“. Er führte aus, dass er seine Schlussworte gezielt ausgewählt habe: "Wie sagt man heutzutage: Ihr seid geil!"