Jugendfeuerwehrlerinnen treffen Innenminister

Jedes Jahr im September wird im Freistaat Bayern die Aktionswoche der Feuerwehren begangen. Sie dient dazu, die Arbeit der Feuerwehren in den Blickpunkt der Bevölkerung zu stellen. Nur wenige wissen, dass in Bayern im Durchschnitt alle 2 Minuten eine Feuerwehr ausrückt und dass hier in den 7.700 Freiwilligen Feuerwehren 320.000 ehrenamtliche Feuerwehrler ihren Dienst in ihrer Freizeit für die Allgemeinheit tätigen, unter ihnen auch 26.000 Frauen.

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Die Ensdorfer Jugendfeuerwehrmädchen mit Innenminister Joachim Herrmann, LFV-Vorsitzenden Alfons Weinzierl, MdB Barbara Lanzinger, MdB Alois Karl, MdL Reinhold Strobl und Oberbürgermeister Michael Cerny

Das diesjährige Motto der Aktionswoche lautet „Frauen zur Feuerwehr“ und das war auch ein Grund für die Jugendfeuerwehr Ensdorf an der Eröffnung teilzunehmen, denn in den Reihen der 50.000 Jugendfeuerwehrlern Bayerns sind auch 12.500 Mädchen engagiert.

Flagge zeigen ist für die Jugendfeuerwehr Ensdorf eine Selbstverständlichkeit, denn die Jugendlichen sind gewohnt ihre Freizeit für die Ausbildung zur Hilfeleistung in Notfällen gern für die Allgemeinheit zu opfern.

Die jungen Damen der JF-Ensdorf zogen mit ihrer Fahne, an der die vielen Fahnenbänder der jährlich stattfindenden Auslandsfahrten (Österreich, Italien usw.) hingen, zum Amberger Marktplatz und erwarteten dort den Bayerischen Staatsminister des Inneren, Herrn Joachim Herrmann, der diese Aktionswoche eröffnen sollte.

Amberg war diesmal die auserwählte Stadt zur Eröffnungsfeier, denn die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Amberg hatte ihr 150jähriges Bestehen und feierte dieses Ereignis u.a. an diesem Tag mit einer Aktionsmeile durch die gesamte Fußgängerzone.

Als der Staatsminister feierlich, begleitet von Blasmusik und den Honoratioren den Marktplatz betrat, ließ er es sich nicht nehmen, die jungen Damen der Jugendfeuerwehr Ensdorf persönlich mit Handschlag zu begrüßen und bat gleich um ein gemeinsames Foto.

Mit „stolzgeschwellter“ Brust besichtigten die JFlerinnen und ihre männlichen Kameraden noch die Aktionsmeile, die sie sehr beeindruckte und fuhren dann, mit dem „Versprechen“ sich so schnell nicht die Hände zu waschen, wieder ins Gerätehaus Ensdorf zurück.

Die Begegnung hinterließ bei den Jugendfeuerwehrlerinnen einen bleibenden Eindruck, insbesondere, da sie nie damit gerechnet hatten, dem bayerischen Innenminister persönlich so nahe zu kommen.

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Abschlussfoto zum diesjährigen Thema der Aktionswoche "Frauen zur Feuerwehr"